Was ist CBD und wie wirkt es? - Das Cannabinoid unter der Lupe

Von Evelin Krumm

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CBD – EIN CANNABINOID

CBD ist eines von etwa 80 pflanzlichen Cannabinoiden, welches aus dem weiblichen Hanf gewonnen werden kann. Besonders am CBD ist, dass der Konsum keine psychoaktive Wirkung verursacht und viele Eigenschaften mit sich bringt, die bei der Behandlung von diversen Problemen hilfreich sind.

Neben THC ist CBD einer der Hauptwirkstoffe von Cannabis und deshalb auch einer der am besten erforschten.

Wirkung im Körper – Was ist CBD und wie wirkt es?

Die Wirkung von CBD im menschlichen Körper wird als schmerzlindernd, Angst lösend und beruhigend beschrieben.

Um die Wirkung von CBD auf unserem Körper zu verstehen, muss man die Reaktion genauer betrachten:

Pflanzliche Cannabinoide wie THC oder CBD können sich an die Endocannabinoid – Rezeptoren unseres Körpers andocken und diese dadurch aktivieren. Durch die Aktivierung wird die Wirkung der Cannabinoide entfacht. Diese Wirkung kann als angstlösend, beruhigend und entspannend wahrgenommen werden und wirkt sich stimulierend auf unser zentrales Nervensystem aus.

Aber nicht nur pflanzliche Cannabinoide verbinden sich mit diesen Rezeptoren. Auch unser Körper selbst stellt auf natürliche Weise Cannabinoide her, welche an den Endocannabinoid – Rezeptoren andocken und diese aktivieren.

Die wichtigsten Endocannabinoide sind das Anandamid und das 2-Arachidonoglycerol (2AG).

Wenn diese Stoffe an den entsprechend CB1 oder CB2 Rezeptoren andocken und diese aktivieren, lösen sie in den Zellen bestimmte Reaktionen aus. Diese Reaktion beeinflusst unsere Stimmung, Appetit, Gedächtnis und Schmerzempfinden.

Wenn der Endocannabinoidspiegel steigt, sinkt unser Stresslevel und wir fühlen uns wohl. Dieser kann zum Beispiel beim Joggen, Lesen, oder Singen ansteigen.

Die Regulierung von Endocannabinoiden in unserem Körper kann oft ohne Hilfe durch äußere Einflüsse erfolgen. Wenn der Körper dies aus verschiedensten Gründen nicht alleine schafft und es zum Beispiel zu Stressempfinden kommt, ist die Einnahme von zusätzlichen Cannabinoiden eine große Hilfe. 

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Was genau ist mit CB1 und CB2 Rezeptoren gemeint?

Es gibt zwei verschiedene Typen von Endocannabinoid Rezeptoren in unserem Körper:

Typ-1-Cannabinoid-Rezeptoren:

Diese lassen sich im Hippocampus und im Kleinhirn veordnen und sind Teil des Zentralen Nervensystems (ZNS). Sie sollen Über- und Unteraktivität der Neurotransmitter (Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin oder Noradrenalin) im Gehirn ausbalancieren und haben somit Einfluss auf die Regulierung von Schmerzempfinden, Empfindung von Euphorie und Freude, Durchblutung und auf unsere Psyche.

Typ-2-Cannabinoid-Rezeptoren:

Die Typ-2 Rezeptoren kommen in den Zellen im Immun-, Verdauungs-,unddem Fortpflanzungssystem vor. Außerdem befinden sie sich zusätzlich noch in Knochen, Augen, Haut, Lunge & hormonalen Drüsen. Zu ihren Aufgaben gehören die Regulierung von Entzündungsprozessen und Schmerzempfinden. Die Aktivierung der CB2 Rezeptoren hat zudem eine beruhigende Wirkung. 

Positive Auswirkung auf den Körper

Neben der stressmindernden Eigenschaft den Körper zu beruhigen und zu entspannen, enthält CBD auch eine große Bandbreite an Vitaminen (E, C, D, B) und stärkt somit das Immunsystem. CBD Öl ist außerdem reichhaltig an diversen Eiweißen, welche für unseren Körper sehr wichtig sind und unsere Muskulatur stärken.

Zudem kommt, dass Hanf die 20 Aminosäuren enthält, die unser Körper selbst nicht herstellen kann und deswegen optimal als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung eingenommen werden kann.

In Studien werden die vielen Anwendungsbereiche für CBD erforscht. Dadurch das der Mensch diese Rezeptoren überall in sein Körper hat, kann CBD auch sehr vielseitig eingesetzt werden.

Klinische Studien mit Cannabidiol nach: CBD ist ein Alleskönner:

CBD kann…

  • …die autoimmunen Entzündungsvorgänge bei Diabetes Typ 1 reduzieren.
  • …bei Epilepsie helfen.
  • …die Lebensqualität von Parkinson-Patienten steigern.
  • …die Nikotin-Abhängigkeit von Rauchern senken.
  • …gegen Angstzuständen helfen.
  • …THC-induzierte Psychosen lindern.
  • …bei Schizophrenie wirksam sein.
  • …bei Lampenfieber und sozialen Problemen hilfreich sein.
  • …gegen übermäßigen Appetit helfen.
  • …bei Schlafstörungen hilfreich sein.
  • …gegen Colitis ulcerosa helfen.
  • …die Schmerzen nach Nieren-Transplantation lindern.
  • …bei Depressionen hilfreich sein.
  • …Kindern mit ADHS helfen.
  • …gegen Stress helfen.

Keine Gefahr durch zu hohe Mengen CBD

Anders als bei Rausch- oder Arzneimitteln ist eine Überdosierung von CBD nicht möglich.

Auch wenn man die vorgegebene Dosierung deutlich überschreitet, sind keine negativen Auswirkungen auf den Körper bekannt. Lediglich tritt bei einer wirklich starken Überdosierung ein Gefühl der Müdigkeit ein.

 

Quellen:

https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/cbd

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/CBD-Produkte-Hat-Cannabidiol-eine-Wirkung,hanf188.html

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